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Aufnahmebedingungen
- Realschulabschluss, Fachabitur oder Abitur
- Gesundheitliche Eignung zur Ausführung des Berufes zum Physiotherapeuten
- Vorpraktikum im Gesundheitswesen wird gewünscht (kann auch nach Zusage zum Ausbildungsplatz absolviert werden)
- Aufnahmeverfahren: Im Anschluss an Ihre Bewerbung werden Sie von uns zum Aufnahmeverfahren eingeladen. Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem Gespräch, einem sportlichen / motorischen Test und einem schriftlichen Test. Beim Aufnahmeverfahren können Sie unsere Schule näher kennenlernen. Wir stehen Ihnen auch dabei für Ihre Fragen über die Ausbildung zur Verfügung. Für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren wird ein Kostenbeitrag von EUR 25,- erhoben.
Bewerbungsunterlagen
- Bewerbungsanschreiben
- Lebenslauf (handschriftlich) mit Passbild
- Zwei weitere Passbilder
- Beglaubigte Kopie Ihres Schulabschlusszeugnisses (sollte dies noch nicht vorliegen, reicht das letzte Halbjahreszeugnis)
- Ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zum Beruf des Physiotherapeuten/in
- Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate)
- evtl. Zeugnis über eine bereits abgeschlossene Ausbildung
- evtl. Zeugnis über ein früheres Arbeitsverhältnis
- Bei Minderjährigen: schriftliche Zustimming des gesetzlichen Vertreters
- Rückumschlag im Format DIN C4, frankiert als Großbrief
Bewerbungsfrist
Die Bewerbungsfrist für den im Oktober 2011 beginnenden Kurs endet am 01.5.2011
Arbeitsbereiche / -umgebung
Dem / Der Physiotherapeuten/-in steht eine Vielzahl von Arbeitsbereichen offen.
Beispiele:
In Kliniken und Krankenhäusern:
Je nach Interessenschwerpunkt und Fortbildungen in allen medizinischen Fachdisziplinen wie z.B. Chirurgie, Orthopädie, Innere Medizin, Neurologie, Pädiatrie (Kinderheilkunde), Gynäkologie, Psychotherapie, Psychosomatik, etc.
In Reha-Kliniken:
Tätigkeit in vollstationären Kur- oder Reha-Kliniken,
Tätigkeit in der ambulanten Rehabilitation, z.B. in der erweiterten ambulanten Physiotherapie.
In der Geriatrie:
Sturzprophylaxe, Kraft-, Ausdauer- und Bewegungstraining und Alltagsaktivitäten zählt bei alten Menschen zu den wirksamsten Maßnahmen.
Einrichtungen der Lebenshilfe und Behindertenwerkstätten.
In Praxen:
Als Angestellte/r / Freiberufler in einer Praxis oder selbständige Tätigkeit in eigener Praxis.
Neben der konventionellen, ambulanten Physiotherapie in allen medizinischen Bereichen eröffnet sich Ihnen hier durch entsprechende Zusatzqualifikationen die Möglichkeit, zusätzliche Betätigungsfelder zu erschließen. Sie können sich z.B. auf dem Gebiet der Sport-Physiotherapie oder Prävention (Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Nordicwalking, Acqua etc) betätigen. Sie können zusätzlich z.B. im psycho-sozialen Bereich kooperativ mit Ärzten und Psychotherapeuten zusammenarbeiten und gemeinsam ambulant Menschen mit Depressionen oder psychosomatischen Erkrankungen behandeln; leichte bis mittelschwere Depressionen können erfolgreicher durch Bewegung als durch Medikamente behandelt werden.
Fitness und Wellness "Vorbeugen ist besser als Heilen":
Körper und Geist beeinflussen einander – ZNS und Immunsystem sind in Interaktion.
Als Physiotherapeut mit ganzheitlich-integrativer Kompetenz haben sie die optimale Ausbildung zur Leitung eines Fitness-, Gesundheits- oder Wellness-Studios, oder Sie sind ein/e sicherlich bereichernde/r Mitarbeiter/in in einer solchen Institution als Bewegungsspezialist mit psycho-sozialen und gesundheitssportlichen Kompetenzen.
Physiotherapie ist eine optimale Grundausbildung für die Fortbildung zum Entspannungspädagogen, zum Gesundheits- und Wellnesstrainer und Gesundheitssportler mit sportmedizinischer Kompetenz. („Heilkraft der Bewegung“). Diese Gebiete können in Gruppen vermittelt werden und finden neben Selbstwahrnehmung den Selbstausdruck und die soziale Kompetenz.
Gesundheitsvorsorge wird immer wichtiger und viele stressgeplagte Menschen mit entsprechenden Symptomen und Geschädigte der sogenannten "Sitzgesellschaft" suchen immer häufiger Hilfe in Fitness- und Wellness-Einrichtungen. Dieser vorbeugende Bereich wird zunehmend an Bedeutung gewinnen und erfordert gruppendynamische, soziodynamische und interaktionelle Fähigkeiten in der Schmerz- und Stressbewältigung.


