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In nahezu allen Fachgebieten der heutigen Medizin wird zur Behandlung kranker Menschen die Krankengymnastik eingesetzt, welche zum medizinischen Fachgebiet der "Physiotherapie" gehört.
Im Mittelpunkt stehen aktive Methoden und Techniken der Physiotherapie/Krankengymnastik, die sowohl durch Massage, Wärme-, Kälte-, Wasser- als auch Elektrotherapie unterstützt werden. Der / die Physiotherapeut(in) kann durch sein fundiertes Fachwissen den erkrankten Menschen zur Mitarbeit gewinnen und dessen Selbstständigkeit anregen.
Ziel ist es, dass der Therapeut eine Befunderhebung in den einzelnen Fachgebieten erheben kann und im Anschluss eine adäquate Therapie durchführen kann.
Nach Abschluss des Staatsexamens ist nicht nur eine Vielseitigkeit der Arbeitsgebiete gegeben, sondern auch sehr gute Berufchancen, da in Krankenhäusern, Privatkliniken, Rehazentren und Fachpraxen ein ständiger Bedarf besteht.
Durch spezielle Weiterbildung in verschiedenen Behandlungsmethoden wie z.B. Vojta, PNF, Bobath, Cyriax etc., kann der Physiotherapeut sein Arbeitsfeld enorm vergrößern und eine verantwortungsvolle Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Arzt bei der Behandlung des Patienten übernehmen.
Einsatzmöglichkeiten
- 1. in der entsprechenden Abteilung eines Krankenhauses
- 2. Mitarbeiter/in n einer Praxis für Physiotherapie
- 3. in einer Kurklinik oder Rehaklinik
- 4. bei Sportvereinen
- 5. bei Kirchen und Gemeinden (Sonderkindergärten)
- 6. bei Krankenkassen
- 7. Mobile/r Physiotherapeut/in. Die mobile physiotherapeutische Betreuung von Patienten, die aufgrund ihrer Krankheit nicht aus dem Haus gehen können (auch behinderte Kinder), erfolgt z. B. von in Wohlfahrtsverbänden angestellten Physiotherapeut/innen oder auch Privatpraxen (Hausbesuch).
- 8. n einer der zahlreichen Präventionseinrichtungen, Fitness-Studios, Rückenschulen, usw.


